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TU Berlin

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Der Masterstudiengang Medienwissenschaft (Master of Arts) an der TU Berlin

Medienwissenschaft ist eine junge Disziplin, die eng mit anderen Forschungsfeldern, wie Soziologie und Kommunikationswissenschaft, verknüpft ist. Man kann sich der Medienwissenschaft mithilfe unterschiedlicher Ansätze nähern, an der TU Berlin ist die Vorgehensweise theoriegeleitet und geisteswissenschaftlich.

Da Gesellschaft sich als ein Zusammenhang kommunikativer Vorgänge beschreiben lässt, der von den zur Verfügung stehenden Medien – Sprache, Schrift, Buchdruck, elektronische Massenmedien, Internet – geformt ist, können gerade Medienwissenschaftler die Prägung des Sozialen genauer erfassen. Entsprechend werden im Masterstudiengang "Medienwissenschaft" kommunikative Phänomene aller Art mit den aktuell relevanten Theorien und Methoden bearbeitet und untersucht und die gesellschaftliche Bedeutung medienwissenschaftlicher Themen stets mitbetrachtet.

Engagement und Enthusiasmus sind für ein erfolgreiches Studium des Masters wichtigere Voraussetzungen als medienwissenschaftliches Vorwissen. Deswegen können sich Interessierte aller Fachrichtungen bei uns bewerben und in der Zusammenarbeit von den multiperspektivischen Blickwinkeln vielfältiger akademischer Hintergründe profitieren.

Gemeinsam eignen sich die Studierenden fachspezifisches Wissen an und lernen Werkzeuge kennen, mit denen sie die wandelbare Medienwelt analysieren und verstehen können. Im Laufe des Studiums werden Erkenntnisse nach und nach in einen umfassenden Wissenshorizont integriert, der den Blick für größere Zusammenhänge öffnet.

Studierende an der TU profitieren zudem vom Standortvorteil der Medienhauptstadt Berlin. Eine pulsierende Startup-Szene und die ständig wachsende Medienlandschaft bieten ein ideales Umfeld, um schon während des Studiums Kontakte zu knüpfen und theoretisch Erlerntes in der Praxis zu erproben.

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

Ein zentraler Untersuchungsgegenstand ist - neben den klassischen medienwissenschaftlichen Themen (Film, Fernsehen, Print, Radio) - das Internet und seine Transformation zum neuen Leitmedium. Das inhaltliche Spektrum reicht von Social Media und Netzwerktheorie über Virtual und Augmented Reality bis zur Neuausrichtung von unternehmensinterner Kommunikation. Die Inhalte sind zukunftsfähig und speisen sich aus aktuellen Erkenntnissen, wurzeln aber in der geisteswissenschaftlichen Tradition. Die Fundamente für Untersuchungen bilden beispielsweise Niklas Luhmanns Systemtheorie, Clay Shirkys Analysen der neuen Medien, Klaus Sachs-Hombachs Bildtheorie und andere einflussreiche Werke.

Die theoretischen Grundlagen werden regelmäßig in Projekten und Kooperationen mit außeruniversitären Organisationen erprobt, zum Beispiel im Rahmen der Social Media Think Unit. Seminare zu Präsentations- und Schreibtechniken ergänzen die Ausbildung um auf dem Arbeitsmarkt ebenfalls stark nachgefragte Fertigkeiten.  

Die Studierenden haben zudem die Möglichkeit, im Wahlpflichtbereich eigene Vertiefungsschwerpunkte zu setzen (z. B. Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Audiokommunikation, Wirtschaftswissenschaft)  und sich in der Freien Wahl völlig selbstständig interdisziplinär weiterzubilden.

Ausbildungsziel

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs verfügen nicht nur über umfassende medientheoretische und -geschichtliche Kenntnisse, sondern haben auch Wissen über sinnvolle Konzepte der Medien-, Kultur- und Diskursanalyse. Sie sind in der Lage, reflektiert, strukturiert und selbstorganisiert zu arbeiten, zu forschen, Ergebnisse zu beurteilen und die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse in anwendungsorientierte Konzepte zu überführen.
Durch die Erweiterung ihrer Analysefähigkeit, die Ausbildung von Problemlösungskompetenzen sowie die Weiterentwicklung sozialer Fertigkeiten können die Absolventinnen und Absolventen komplexe Fragestellungen entwickeln, bearbeiten und lösen. Dies beinhaltet auch die Fähigkeit zu einer fundierten Beratung, die Alternativen zu herkömmlichen Sichtweisen eröffnet. An der TU Berlin ausgebildete Medienwissenschaftler können abstrakt denken und konkret umsetzen – sie sind mit Überblick und Weitsicht für den Arbeitsmarkt bestens gerüstet.

Da das Studium nicht auf die Untersuchung einzelner Medientypen beschränkt ist, sondern ein übergreifendes Verständnis vermittelt, sind die Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Abschluss vielfältig. Aufgabenfelder sind beispielsweise Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social-Media-Management, organisatorische und redaktionelle Tätigkeiten in Organisationen (z. B.: Verlage, Fernseh- und Rundfunkanstalten, Nachrichtenagenturen), medienspezifisches Projektmanagement, Ideen- und Konzeptentwicklung, Tätigkeiten in Software-Firmen, Kulturbetrieben und Verwaltungen, Beratung und Forschung.

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